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© Volker Kreidle
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Pierre Boulez Saal

Der Pierre Boulez Saal hat ein unverwechselbares architektonisches Profil. Er repräsentiert den Geist der Barenboim-Said Akademie und bereichert das Musikleben Berlins mit einem hochkarätigen Saisonprogramm mit bis zu 100 Kammermusikkonzerten pro Jahr.

Kontakt

Pierre Boulez Saal
Französische Straße 33 D
D-10117 Berlin

Telefon: +49 30-20 96 717 0
E-Mail: info@boulezsaal.de

Bewertungschronik

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© Peter Adamik
Konzert

Akademiekonzert

Orchester der Barenboim-Said Akademie

Nabil Shehata, Musikalische Leitung
Studierende der Barenboim-Said Akademie


Die beliebte Reihe der Akademiekonzerte bietet den Studierenden der Barenboim-­Said Akademie die Möglichkeit, sich als Teil ihrer Ausbildung dem Publikum vorzustellen. Wie in den vergangenen Jahren gehören dazu auch zwei Auftritte des Orchesters der Barenboim-­Said Akademie, das im Frühjahr 2023 von Daniel Barenboim ins Leben gerufen wurde. Im Jahr darauf übergab er die künstlerische Leitung an Nabil Shehata. Der deutsch­-ägyptische Kontrabassist und Dirigent war Mitglied der ersten Stunde des West-Eastern Divan Orchestra und wirkte später als Solokontrabassist der Staatskapelle Berlin und der Berliner Philharmoniker sowie von 2019 bis 2024 als Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen. Der Barenboim­Said Akademie ist er seit 2019 als Professor für Kontrabass eng verbunden.

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© C. Allyar
Konzert

Barbara Hannigan & Belcea Quartet

Quartette von Mozart, Hindemith, Webern und Schönberg

Barbara Hannigan, Sopran
Belcea Quartet:
Corina Belcea, Violine
Suyeon Kang, Violine
Krzysztof Chorzelski, Viola
Antoine Lederlin, Violoncello


Anton Webern: Fünf Sätze für Streichquartett op. 5
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett C-Dur KV 465 „Dissonanzen-Quartett“
Paul Hindemith: Melancholie / Vier Lieder für hohe Stimme und Streichquartett op. 13
Arnold Schönberg: Streichquartett Nr. 2 fis-moll mit Sopranstimme op. 10

Auf die Uraufführung von Arnold Schönbergs Zweitem Streichquartett im Dezember 1908 reagierte das Wiener Publikum mit Zwischenrufen und Tumult – zu radikal erschien diese Musik mit ihrer Aufhebung der Tonalität. Schon 120 Jahre zuvor wagte Mozart in den Einleitungstakten seines „Dissonanzen-­Quartetts“ Klänge, die heute noch überraschend und fast revolutionär wirken. Im Pierre Boulez Saal stellen Barbara Hannigan und das Belcea Quartet diesen beiden wegweisenden Werken Hindemiths selten gespielten Vokalzyklus Melancholie und Weberns Opus 5 gegenüber.

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© Ben Drücker
Konzert

Domen Marinčič

Solowerke für Viola da gamba von Sainte-Colombe, Dubuisson, Abel und anderen

Domen Marinčič, Viola da Gamba

Jean Laquement Dubuisson: Suite e-moll
Monsieur de Sainte-Colombe le père: Suite D-Dur
Monsieur de Sainte-Colombe le fils: Tombeau pour Monsieur de Sainte-Colombe le père
Monsieur de Machy: Suite G-Dur
Johann Schenk: Sonate für Viola da gamba solo a-moll op. 9 Nr. 6 „L’Écho du Danube“
Anonymus: Allemanda, Couranta und Variatio in A-Dur, aus der Handschrift Ein neu reformierter Raitknecht, Universitätsbibliothek Ljubljana
Carl Friedrich Abel: Zwei Stücke für Viola da gamba solo d-moll

Domen Marinčič gilt als einer der führenden Experten für Geschichte und Repertoire der Viola da gamba – in Theorie und Praxis. Im Pierre Boulez Saal stellt der aus Slowenien stammende Musiker, der seit 2021 als Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg lehrt, Werke bedeutender französischer Gambenvirtuosen des 17. Jahrhunderts vor. Als Kontrapunkt dazu sind Kompositionen aus dem deutschsprachigen Raum zu hören, darunter ein faszinierender Archivfund aus der Universitätsbibliothek Ljubljana und Musik von Carl Friedrich Abel, dem letzten großen Gambisten des 18. Jahrhunderts.

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Konzert

Mojca Erdmann & Marmen Quartet

Werke für Sopran und Streichquartett

Mojca Erdmann, Sopran
Julia Hamos, Klavier
Marmen Quartet:
Johannes Marmen, Violine
Laia Valentin Braun, Violine
Bryony Gibson-Cornish, Viola
Sinéad O’Halloran, Violoncello


Felix Mendelssohn Bartholdy, Aribert Reimann: „...oder soll es Tod bedeuten?“ / Acht Lieder und ein Fragment nach Gedichten von Heinrich Heine, Bearbeitet für Sopran und Streichquartett von Aribert Reimann
Guillaume Lekeu: Nocturne (aus Trois Poèmes), Bearbeitung für Sopran und Klavierquintett
Ernest Chausson: Chanson perpétuelle op. 37, Bearbeitung für Sopran und Klavierquintett
Arnold Schönberg: Streichquartett Nr. 2 fis-moll mit Sopranstimme op. 10

Arnold Schönbergs Zweites Streichquartett war nicht nur als Vorbote der freien Atonalität ein revolutionäres Werk (das in dieser Saison im Pierre Boulez Saal gleich zweimal in unterschiedlichen Besetzungen zu erleben ist). Auch die Erweiterung des klassischen Ensembles um eine Gesangsstimme war bis dahin nur aus Liedbearbeitungen bekannt. Mojca Erdmann und das Marmen Quartet kombinieren Schönbergs Opus 10 mit solchen Arrangements von Guillaume Lekeu und Ernest Chausson, für die das Ensemble im Klavierpart durch eine:n Studierende:n der Barenboim­-Said Akademie verstärkt wird. Außerdem zu hören sind Heine­Vertonungen von Felix Mendelssohn, die Aribert Reimann für Streichquartett bearbeitet und mit zeitgenössischen Intermezzi verbunden hat.

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© Anna Fiolka
Konzert

Trio Orelon

Klaviertrios von Vasks und Dvořák

Trio Orelon:
Judith Stapf, Violine
Arnau Rovira i Bascompte, Violoncello
Marco Sanna, Klavier


Peteris Vasks: Episodi e Canto Perpetuo für Klaviertrio
Antonín Dvořák: Klaviertrio f-moll op. 65

Als eines der aufregendsten jungen Kammermusikensembles ist das Trio Orelon – Gewinner des ARD­-Musikwettbewerbs 2023 – inzwischen in einigen der bedeutendsten europäischen Konzertsäle zu Gast, darunter in der vergangenen Saison auch erstmals im Pierre Boulez Saal. Ihr neues Programm eröffnen die drei Musiker:innen mit Pēteris Vasks’ Episodi e Canto perpetuo aus dem Jahr 1985 – die musikalische Beschreibung „einer schweren Reise durch Elend, Enttäuschung und Leiden der Liebe entgegen“, wie der lettische Komponist erklärt hat. Dvořáks f-­moll­Trio von 1883 bildet dazu einen ebenso prägnanten wie anregenden stilistischen Kontrast.

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© Jakob Tillmann
Klavierkonzert

Fabian Müller

Klavierwerke von Ligeti und Chopin

Fabian Müller, Klavier

György Ligeti: Études für Klavier (Auswahl)
Frédéric Chopin: Klaviersonate h-moll op. 58

Nach seinem gefeierten Zyklus mit sämtlichen Klaviersonaten Beethovens in der vergangenen Saison kehrt Fabian Müller mit einem Programm zurück, das unterschiedlicher nicht sein könnte. Im ersten Teil des Abends präsentiert er eine Auswahl aus György Ligetis faszinierenden Etüden – der Komponist schrieb sie nach eigener Aussage, um seine ungenügende pianistische Technik zu verbessern. Dass er sein Instrument in allen Facetten meisterhaft beherrscht, stellt Müller im Anschluss in Chopins hochvirtuoser h­-moll-­Sonate unter Beweis.

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© Peter Adamik
Kammerkonzert

Akademiekonzert

Kammermusik mit Studierenden der Barenboim-Said Akademie

Studierende der Barenboim-Said Akademie

Die beliebte Reihe der Akademiekonzerte bietet den Studierenden der Barenboim­-Said Akademie die Möglichkeit, sich als Teil ihrer Ausbildung dem Publikum vorzustellen. In Kammermusikkonzerten geben sie direkten Einblick in das Repertoire, mit dem sie sich auf den Eintritt ins internationale Musikleben vorbereiten. Diese etwa einstündigen Programme, die sich besonders gut für den Besuch mit Schulklassen eignen, werden jeweils kurzfristig bekanntgegeben.

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© René Jungnickel
Konzert

Staatskapelle Berlin

Werke von Mozart, Weber und Gür

Tim Fluch, Musikalische Leitung
Staatskapelle Berlin
Tibor Reman, Klarinette


Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu Die Entführung aus dem Serail KV 384
Carl Maria von Weber: Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 2 Es-Dur op. 74
Ege Gür: Effaced Figures für Orchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 38 D-Dur KV 504 „Prager“

Im 18. Jahrhundert erfanden mitteleuropäische Komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart Klänge, die Assoziationen an „türkische Musik“ erwecken sollten – etwa in seiner Oper Die Entführung aus dem Serail, die im Juni 2026 an der Staatsoper Unter den Linden zur Premiere gelangt. Im zweiten Konzert der Staatskapelle Berlin leitet Tim Fluch neben Mozarts „Prager Symphonie“ auch das Orchesterwerk Effaced Figures des in Istanbul geborenen Ege Gür, der 2024 in Berlin mit dem Europäischen Kompositionspreis ausgezeichnet wurde und in seinen Werken Einflüsse der Musik des 20. Jahrhunderts mit den klanglichen und rhythmischen Traditionen der klassischen türkischen Musik verbindet. Außerdem steht Carl Maria von Webers Zweites Klarinettenkonzert auf dem Programm.

Eine Veranstaltung der Staatsoper Unter den Linden in Zusammenarbeit mit dem Pierre Boulez Saal. Kartenvorverkauf unter staatsoper-berlin.de

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© Peter Adamik
Konzert

La fonte musica & Michele Pasotti

Recordare: Vokalmusik von Dufay, Ockeghem, Josquin und anderen

Michele Pasotti, Musikalische Leitung und Laute
La fonte musica


Anonymus: Apollinis eclipsatur
F. Andrieu: Armes, Amours / O Flour des flours
Jacopo da Bologna: Oselletto Selvaggio
Francesco Landini: Sì dolce non sonò col lir’ Orfeo
Guillaume Dufay: Lamentatio Sanctae Matris ecclesiae Constantinopolitanae
Johannes Ockeghem: Mors tu as navré / Miserere
Guillaume Dufay: Ave regina caelorum
Antoine Busnoys: In hydraulis
Josquin des Prez: Nymphes de bois
Costanzo Festa: Quis dabit oculis
Jean Richafort: Introitus (aus dem Requiem in memoriam Josquin des Prez)
Nicolas Gombert: Musae Jovis

In der Renaissance galt das Herz als Sitz des Gedächtnisses. Etwas dem Herzen zurückzugeben – „re-­cor­dare“ – bedeutete also, sich eines geliebten Menschen zu erinnern, seinen Tod zu beklagen oder ihm noch zu Lebzeiten Anerkennung und Respekt zu zollen. Michele Pasotti und sein Ensemble La fonte musica, alljährlich im Pierre Boulez Saal zu Gast, präsentieren bewegende musikalische Erinnerungsstücke aus dem 14. bis 16. Jahrhundert, mit denen Komponisten geschätzten Vorgängern und Kollegen die Ehre erwiesen – darunter Jean Richaforts Requiem für Josquin des Prez, der in Nymphes des bois wiederum Johannes Ockeghem ein musikalisches Denkmal setzte.

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© Rachel Rapo
Konzert

Juilliard String Quartet

Werke von Beethoven, Schostakowitsch und Ross

Juilliard String Quartet:
Areta Zhulla, Violine
Leonard Fu, Violine
Molly Carr, Viola
Astrid Schween, Violoncello


Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 7 fis-moll op. 108
Michelle Ross: Birds on the Moon für Streichquartett
Ludwig van Beethoven: Streichquartett a-moll op. 132

Nach seinem unvergesslichen Debüt in der vergangenen Saison mit Beethovens Opus 130 und der „Großen Fuge“ bringt das Juilliard String Quartet ein weiteres Werk aus den letzten Jahren des Komponisten auf die Bühne des Pierre Boulez Saals. Die vier Musiker:innen kombinieren das a­-moll-­Quartett von 1825 mit Schostakowitschs Siebtem Streichquartett aus dem Jahr 1960 und einer neuen Komposition, die das Ensemble bei der amerikanischen Geigerin und Komponistin Michelle Ross in Auftrag gegeben hat.

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© Iiris Heikka
Konzert

Linda Fredriksson

feat. Tuomo Prättälä, Mikael Saastamoinen, Olavi Louhivuori

Juniper:
Iro Haarla, Harfe
Anni Elif Egecioglu, Violoncello, Gesang


„Musik war für mich oft ein Ort, an dem ich den Dingen entfliehen konnte, eine eigene Welt, in der ich atmen kann und sein, wer ich bin“, sagt Linda Fredriksson, Saxophonist:in und Komponist:in aus Finnland. „In dieser musikalischen Welt können all das Schreckliche und der Schmerz neue Formen annehmen, ich kann Dinge verarbeiten und sie sich verändern lassen.“ Fredrikssons Arbeit verschmilzt experimentelle Strukturen mit kraftvollen Melodien und atmosphärischen Klanglandschaften. Im Pierre Boulez Saal präsentiert Linda Fredriksson zusammen mit langjährigen Partner:innen und Gästen zwei eigenständige musikalische Sets aus älteren und neuen Stücken.

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© Marco Borggreve
Konzert

Elisabeth Leonskaja, Mihály Berecz & Signum Quartett

Werke von Dmitri Schostakowitsch

Elisabeth Leonskaja, Klavier
Mihály Berecz, Klavier
Signum Quartett:
Florian Donderer, Violine
Annette Walther, Violine
Xandi van Dijk, Viola
Thomas Schmitz, Violoncello


Dmitri Schostakowitsch:
Concertino für zwei Klaviere op. 94
Klaviersonate Nr. 2 h-moll op. 61
Klavierquintett g-moll op. 57

Als ausgezeichneter Pianist setzte Dmitri Schostakowitsch sein eigenes Instrument immer wieder in unterschiedlichen Kontexten in Szene. Nur wenige Monate nach dem 50. Todestag des Komponisten gibt Elisabeth Leonskaja einen abwechslungsreichen Einblick in sein vielfältiges Klavierwerk. Neben der zweiten Solosonate aus dem Jahr 1943 präsentiert sie gemeinsam mit Mihály Berecz das Concertino für zwei Klaviere, das Schostakowitsch selbst oft mit seinem Sohn aufführte. Das Signum Quartett ist Leonskajas Partner im bewegenden g-­moll-­Klavierquintett von 1940.

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© Petra Hajská
Konzert

Pavel Haas Quartet

Streichquartette von Dvořák, Martinů und Kaprálová

Pavel Haas Quartet:
Veronika Jarůšková, Violine
Marek Zwiebel, Violine
Šimon Truszka, Viola
Peter Jarůšek, Violoncello


Vítězslava Kaprálová: Streichquartett op. 8
Bohuslav Martinů: Streichquartett Nr. 5
Antonín Dvořák: Streichquartett As-Dur op. 105

Nach längerer Pause kehrt das Pavel Haas Quartet mit Werken aus seinem Heimatland in den Pierre Boulez Saal zurück. Neben Dvořáks Opus 105 steht das Fünfte Streichquartett von Bohuslav Martinů auf dem Programm, das ein Biograf des Komponisten als „das größte tschechische Streichquartett des 20. Jahrhunderts“ bezeichnete. Den Abend eröffnet Musik von Vítězslava Kaprálová, einer hochbegabten Kompositionsschülerin Martinůs, der nach ihrem frühen Tod im Alter von nur 25 Jahren zu einem der wichtigsten Förderer ihrer Musik wurde.

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© Justin Bach
Klavierkonzert

Kunal Lahiry

The Journey to Softness: Klavierwerke von Beethoven, Ligeti, Glass, Radiohead und anderen

Kunal Lahiry, Klavier

Werke von Ludwig van Beethoven, Alexander Skrjabin, Maurice Ravel, György Ligeti, Luciano Berio, George Crumb, Helmut Lachenmann, Philip Glass, Meredith Monk, Radiohead und anderen

Der indisch-­amerikanische Pianist Kunal Lahiry, der in der vergangenen Saison einen faszinierenden Liederabend mit Fleur Barron im Pierre Boulez Saal gestaltete, begibt sich mit seinem Solodebüt auf eine musikalische Selbstsuche, die traditionelle Interpretationen des klassischen Klavierrepertoires hinter sich lässt. Von der unerbittlich um sich selbst kreisenden Wendeltreppe in Ligetis L’Escalier du diable als Symbol patriarchaler Strukturen führt der Weg zur Schlussfuge aus Beethovens vorletzter Klaviersonate als Manifest queerer Befreiung. Dazwischen widmet sich Lahiry Werken verschiedenster Komponist:innen in einem sehr persönlichen Programm, das der dringenden Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels Ausdruck verleiht.

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© Julia Wesely
Liederabend

Magdalena Kožená & Azul Lima

Vokalwerke von Purcell, Strozzi, Berio und anderen

Magdalena Kožená, Mezzosopran
Azul Lima, Theorbe und Gitarre


Henry Purcell: Music for a While (aus Oedipus Z 583), Sweeter than Roses (aus Pausanias Z 585)
John Dowland: In Darkness Let Me Dwell
Azul Lima: Improvisation
Tarquinio Merula: Canzonetta spirituale sopra alla nanna
Azul Lima: Improvisation
Brett Dean: Gertrude Fragments
Henry Purcell: When I Am Laid in Earth (aus Dido and Aeneas Z 626)
Barbara Strozzi: Lagrime mie (aus Diporti di Euterpe op. 7)
Giovanni Girolamo Kapsberger: Toccata arpeggiata
Giulio Caccini: Odi, Euterpe, il dolce canto (aus Le nuove musiche)
Pietro Antonio Cesti: Disseratevi abissi (aus L'Argia)
Alessandro Piccinini: Toccata VIII
Luciano Berio: Sequenza III für Solostimme
Tarquinio Merula: Quando io volsi l'atra sera

Magdalena Kožená ist bekannt für ihr weitgefächertes Repertoire von Lully bis Kurt Weill. Im Pierre Boulez Saal kehrt sie nun zu einer frühen Leidenschaft zurück und interpretiert italienische Vokalwerke aus Renaissance und Frühbarock, mit denen sie sich schon zu Studienzeiten intensiv beschäftigte. „Ich bin mit dieser Musik aufgewachsen und wollte mich wieder darauf zurückbesinnen“, erklärt die Mezzosopranistin. Ihr Programm mit dem Lautenisten Azul Lima, der auch eigene Improvisationen beisteuert, verbindet die Liebe zur Alten Musik mit Koženás ebenso großer Begeisterung für Zeitgenössisches, darunter Berios berühmte Sequenza III für Solostimme.

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© Peter Adamik
Konzert

Emmanuel Pahud & Studierende der Barenboim-Said Akademie

Werke von Milhaud, Gounod, Zemlinsky und Raff

Emmanuel Pahud, Flöte und musikalische Leitung
Studierende der Barenboim-Said Akademie


Darius Milhaud: La Cheminée du Roi René für Bläserquintett op. 205
Charles Gounod: Petite Symphonie für Blasinstrumente
Alexander Zemlinsky: Humoreske für Bläserquintett
Joachim Raff: Sinfonietta für Blasinstrumente op. 188

Bereits in den vergangenen Jahren hat Emmanuel Pahud, Solo-­Flötist der Berliner Philharmoniker und Professor an der Barenboim­-Said Akademie, mehrfach gemeinsam mit Studierenden außergewöhnliche Programme erarbeitet und im Pierre Boulez Saal präsentiert. Diesmal sind echte Raritäten für Holzbläser zu erleben: Farbenreiche Miniaturen von Darius Milhaud und Alexander Zemlinsky treffen auf ausgewachsene Bläsersymphonien von Charles Gounod und seinem deutschen Zeitgenossen Joachim Raff, dessen Musik erst allmählich wiederentdeckt wird.

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Konzert

Elias Aboud, Martin Barth & Dominic Oelze

Musik für Schlagzeug

Elias Aboud, Schlagzeug
Martin Barth, Schlagzeug
Dominic Oelze, Schlagzeug
Alina Pronina, Klavier
Giuseppe Mentuccia, Klavier


Michael Laurello: Spine für Percussion und Klavier
Ivan Trevino: Into the Air für zwei Marimbas
Thierry De Mey: Silence Must Be für Solo-Dirigent:in
Iannis Xenakis: Rebonds B für Percussion solo
Evan Chapman: Sympathie für zwei Vibraphone
Alejandro Viñao: Dance Groove Drifting für zwei Marimbas
Elias Aboud: Neues Werk für Percussion-Trio, Uraufführung
Benjamin Holmes: Crossing für Percussion-Duo
Elias Aboud: Neues Werk für Percussion solo, Uraufführung
Michael Laurello: Big Things für zwei Schlagzeuger:innen und zwei Klaviere

Wer Schlagzeug spielt, hat alle Hände voll zu tun – auch im übertragenen Sinn. Denn neben den klassischen Schlaginstrumenten müssen auch sämtliche anderen denkbaren Klangerzeuger gemeistert werden, vom Glockenspiel bis hin zu Topfdeckeln und sonstigen Alltagsgegenständen. In einem mitreißenden Programm präsentieren Dominic Oelze und Martin Barth, die beiden Solo-­Schlagzeuger der Staatskapelle Berlin, gemeinsam mit Elias Aboud, der bei Oelze an der Barenboim­-Said Akademie studierte, aktuelle Musik für Schlaginstrumente in allen Spielarten.

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© Simon Pauly
Konzert

Hagen Quartett & Julia Hagen

Werke von Beethoven, Schubert und Webern

Hagen Quartett
Julia Hagen, Violoncello


Ludwig van Beethoven: Streichquartett f-moll op. 95
Anton Webern: Streichquartett (1905)
Franz Schubert: Streichquintett C-Dur D 956

Es ist das Ende einer musikalischen Ära: Nach 45 Jahren gemeinsamen Musizierens ist das legendäre Hagen Quartett zum letzten Mal in Berlin zu erleben. Für ihr Abschiedsprogramm haben die vier Musiker:innen, die in den vergangenen Jahren u.a. mit einem Schostakowitsch-­Zyklus für Sternstunden im Pierre Boulez Saal sorgten, Streichquartette von Beethoven und Webern ausgewählt. Den Schlusspunkt des Konzerts setzen sie gemeinsam mit der nächsten Generation: Julia Hagen, Tochter des Cellisten Clemens Hagen, ergänzt das Ensemble in Franz Schuberts Streichquintett.

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© Peter Adamik
Konzert

Carlos Piñana & Ensemble

The Journey of Instruments IV

Carlos Piñana, Gitarre
Rainer Maria Nero, Gitarre
Miguel Ángel Orengo, Schlaginstrumente
Guillermo Ramos, Flamencotanz
Carmen Banos, Flamencotanz


Im Herzen Berlins, wo sich Kulturen verbinden und Künste begegnen, lädt der irakische Oud-Virtuose Naseer Shamma das Publikum ein zu einer musikalischen Zeitreise auf den Spuren der Oud, des ältesten bekannten Saiteninstruments der Welt. Über einen Zeitraum von vier Jahrtausenden fand sie ihren Weg von Mesopotamien erst nach Persien, später nach Andalusien, und bereitete so den Boden für die Entstehung ähnlicher Instrumente wie Gitarre, Laute, Rebab und Mandoline in Europa, Sitar in Indien und Tar in Iran. Die von Shamma kuratierte fünfteilige Konzertreihe macht den Einfluss der Oud auf die Entstehung eng miteinander verflochtener musikalischer Traditionen deutlich – und zeigt damit auch, wie intensiv der Austausch zwischen verschiedenen Kulturen schon immer war und ist.

„Diese fünf Abende sind mehr als nur Konzerte“, sagt Shamma. „Sie sind Begegnungen mit der Zeit, in denen Melodien zu Geschichte werden. Die Reihe ist eine Einladung, den Weg der Oud als Instrument und als Brücke zwischen den Zivilisationen zu verfolgen. In jeder Saite schwingt das Echo von Jahrtausenden mit, jede Note erzählt die Geschichte der Menschheit.“

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© Giorgia Bertazzi
Konzert

Christian Tetzlaff

Bach: Sonaten und Partiten für Violine solo

Christian Tetzlaff, Violine

Johann Sebastian Bach:
Sonate für Violine solo Nr. 2 a-moll BWV 1003
Partita für Violine solo Nr. 2 d-moll BWV 1004
Sonate für Violine solo Nr. 3 C-Dur BWV 1005
Partita für Violine solo Nr. 3 E-Dur BWV 1006

„Johann Sebastian Bach ist ein Komponist, an dem ich zu wachsen versuche“, hat Christian Tetzlaff vor einigen Jahren anlässlich seiner jüngsten Einspielung der Solosonaten und ­-partiten gesagt, die er im Laufe seiner außergewöhnlichen Karriere mehrfach aufgenommen hat. Der aus Hamburg stammende Geiger, der bereits zur Eröffnung der Saison im Duo mit Leif Ove Andsnes zu erleben ist, präsentiert zur Feier seines 60. Geburtstags eine Auswahl dieser Meilensteine im Pierre Boulez Saal.

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© Peter Adamik
Kammerkonzert

Akademiekonzert

Kammermusik mit Studierenden der Barenboim-Said Akademie

Studierende der Barenboim-Said Akademie

Die beliebte Reihe der Akademiekonzerte bietet den Studierenden der Barenboim­-Said Akademie die Möglichkeit, sich als Teil ihrer Ausbildung dem Publikum vorzustellen. In Kammermusikkonzerten geben sie direkten Einblick in das Repertoire, mit dem sie sich auf den Eintritt ins internationale Musikleben vorbereiten. Diese etwa einstündigen Programme, die sich besonders gut für den Besuch mit Schulklassen eignen, werden jeweils kurzfristig bekanntgegeben.

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© Orlando Hötzel
Familienkonzert

Elternzeitkonzert: Christian Tetzlaff

Christian Tetzlaff, Violine

Die Elternzeitkonzerte richten sich an alle neu­ gewordenen Mütter und Väter (und Onkel, Tanten, Großeltern …), die mit ihren Babys in entspannter Atmosphäre Musik erleben möchten. Die Platzzahl ist begrenzt und im Foyer ist für alles gesorgt, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Diese etwa 45-minütigen Konzerte, in denen Künstler:innen des Pierre Boulez Saals Auszüge aus ihren Abend­programmen präsentieren, sind ausschließlich für Besucher:innen mit Babys im Alter bis 12 Monate gedacht.

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© Jakob Tillmann
Konzert

Bakr Khleifi & Misagh Joolaee

Musik für Oud und Kamantsche

Bakr Khleifi, Oud
Misagh Joolaee, Kamantsche


Nach ihrem erfolgreichen Duo­-Debüt 2024 führt das neue Programm des aus Palästina stammenden Bakr Khleifi und des Iraners Misagh Joolaee tiefer in die klassischen arabischen und persischen Musiktraditionen. Im Zusammenspiel zwischen Oud und Kamantsche entsteht ein dynamischer Dialog, der sowohl die gemeinsamen Wurzeln wie die individuelle Ausdruckskraft der musikalischen Kulturen der beiden Künstler widerspiegelt. In eigenen Kompositionen und Improvisation verbinden sie dabei klassische maqamat und dastaghs mit innovativen Ideen und neuen Möglichkeiten.

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© Joss McKinley
Konzert

neue Veranstaltung

Joseph Haydn: Streichquartette op. 20

Chiaroscuro Quartet
Alina Ibragimova, Violine
Charlotte Saluste-Bridoux, Violine
Emilie Hörnlund, Viola
Claire Thirion, Violoncello


Joseph Haydn:
Streichquartett Es-Dur Hob. III:31 op. 20 Nr. 1
Streichquartett f-moll Hob. III:35 op. 20 Nr. 5
Streichquartett C-Dur Hob. III:32 op. 20 Nr. 2

„Am Anfang ist Haydn immer schwierig“, sagt Alina Ibragimova, Geigerin des Chiaroscuro Quartet. „Er ist kein Komponist, bei dem man sofort weiß, was zu tun ist. Jedes seiner Quartette und jeder einzelne Satz ist vollkommen eigenständig im Charakter, eine komplette Welt für sich.“ In dieser und der kommenden Saison widmet sich das Ensemble in historischer Aufführungspraxis den musikalischen Welten von Haydns Opus 20, mit dem die Geschichte des Streichquartetts vor 250 Jahren ihren Anfang nahm.

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© Colette Y Benjamin
Konzert

Kathleen Tagg, Gareth Lubbe, Dizu Plaatjies

Echoes across Time and Space

Kathleen Tagg, Präpariertes Klavier
Gareth Lubbe, Violine, Viola und Obertongesang
Dizu Plaatjies, Umrhubhe, Uhadi, Schlaginstrumente


Drei außergewöhnliche südafrikanische Künstler:innen mit völlig unterschiedlichem musikalischen Hintergrund kommen zu einem besonderen Konzertabend zusammen, der im Pierre Boulez Saal seine Premiere erlebt: die Pianistin und Komponistin Kathleen Tagg, eine Pionierin des „Klavierorchesters“, wie sie es nennt, der Bratscher und Obertonsänger Gareth Lubbe sowie Dizu Plaatjies, der mit der Musikpraxis Südafrikas wie kaum ein Zweiter vertraut ist. Gemeinsam begeben sie sich in eigenen Kompositionen und Improvisation auf die Suche nach musikalischen Wechselwirkungen zwischen europäischen Saiteninstrumenten, Mundbögen der Xhosa, jahrtausendealten Traditionen und Avantgarde­-Strömungen der Gegenwart.

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© Decca / Justin Pumfrey
Konzert

Mitsuko Uchida

Klavierwerke von Schubert, Beethoven, Webern und anderen

Mitsuko Uchida, Klavier

Ludwig van Beethoven: 32 Variationen über ein eigenes Thema c-moll WoO 80
Anton Webern: Variationen für Klavier op. 27
Wolfgang Amadeus Mozart: Fantasie d-moll KV 397 (385g)
György Kurtág: Márta ligatúrája (aus Játékok)
Franz Schubert: Klaviersonate G-Dur D 894

Bereits ein Jahr nach der Eröffnung war Mitsuko Uchida im April 2018 erstmals im Pierre Boulez Saal zu Gast. Seitdem hat die Ausnahmepianistin bei jedem ihrer Auftritte – ob solistisch, im Duo oder als Liedpartnerin – das Publikum begeistert. Im Mittelpunkt ihres jüngsten Programms steht Franz Schuberts große G-­Dur-­Sonate von 1826, der sie Werke von Beethoven, Webern und Mozart voranstellt.

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© Benjamin Ealovega
Konzert

Phantasm & Elizabeth Kenny

The Journey of Instruments V

Elizabeth Kenny, Laute und Theorbe
Phantasm Viol Consort


Anthony Holborne: Pavans, Galliards, Almains and Other Short Aeirs
Auszüge
John Dowland: Lachrimae, or Seven Teares
Auszüge
John Jenkins:
Pavan g-moll
Ayre c-moll
Almaine c-moll
Coranto c-moll
William Lawes:
Royal Consort Sett Nr. 5 D-Dur
Royal Consort Sett Nr. 9 F-Dur

Im Herzen Berlins, wo sich Kulturen verbinden und Künste begegnen, lädt der irakische Oud-Virtuose Naseer Shamma das Publikum ein zu einer musikalischen Zeitreise auf den Spuren der Oud, des ältesten bekannten Saiteninstruments der Welt. Über einen Zeitraum von vier Jahrtausenden fand sie ihren Weg von Mesopotamien erst nach Persien, später nach Andalusien, und bereitete so den Boden für die Entstehung ähnlicher Instrumente wie Gitarre, Laute, Rebab und Mandoline in Europa, Sitar in Indien und Tar in Iran. Die von Shamma kuratierte fünfteilige Konzertreihe macht den Einfluss der Oud auf die Entstehung eng miteinander verflochtener musikalischer Traditionen deutlich – und zeigt damit auch, wie intensiv der Austausch zwischen verschiedenen Kulturen schon immer war und ist.

„Diese fünf Abende sind mehr als nur Konzerte“, sagt Shamma. „Sie sind Begegnungen mit der Zeit, in denen Melodien zu Geschichte werden. Die Reihe ist eine Einladung, den Weg der Oud als Instrument und als Brücke zwischen den Zivilisationen zu verfolgen. In jeder Saite schwingt das Echo von Jahrtausenden mit, jede Note erzählt die Geschichte der Menschheit.“

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© Peter Adamik
Konzert

Isabelle Faust & Kristian Bezuidenhout

Isabelle Faust, Violine
Kristian Bezuidenhout, Cembalo


Johann Sebastian Bach: Sonate für Violine und Cembalo c-moll BWV 1017
Johann Jakob Froberger: Suite für Cembalo C-Dur
Nicola Matteis der Jüngere: Fantasia für Violine solo a-moll
Johann Sebastian Bach: Sonate für Violine und Cembalo A-Dur BWV 1015
Georg Friedrich Händel: Sonate für Violine und Basso continuo D-Dur HWV 371
Georg Philipp Telemann: Fantasia für Violine solo h-moll TWV 40:4
Johann Sebastian Bach: Sonate für Violine und Cembalo h-moll BWV 1014

Johann Sebastian Bachs Sonaten für Violine und obligates Cembalo stehen bis heute zu Unrecht etwas im Schatten seiner berühmten Solowerke – dabei beschäftigte sich der Komponist zeit seines Lebens immer wieder mit diesen sechs Werken, in denen er beide Instrumente erstmals als gleichwertige Partner nebeneinander stellte. „Das sind keine Paradestücke wie die Partiten und Solosonaten“, sagt Isabelle Faust. „Die Geige muss hier mit dem Cembalo wirklich eins werden.“ Diese ideale musikalische Einheit hat sie mit ihrem langjährigen künstlerischen Partner Kristian Bezuidenhout zweifellos gefunden. Im Pierre Boulez Saal präsentiert das Duo Bachs Sonaten an zwei Abenden im Dialog mit Werken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen.

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© Peter Adamik
Konzert

Isabelle Faust & Kristian Bezuidenhout

Isabelle Faust, Violine
Kristian Bezuidenhout, Cembalo


Johann Sebastian Bach:
Sonate für Violine und Cembalo E-Dur BWV 1016
Toccata für Cembalo d-moll BWV 913
Sonate für Violine und Cembalo f-moll BWV 1018
Georg Friedrich Händel: Prelude für Cembalo g-moll HWV 572
Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate für Violine und Cembalo g-moll H 542.5
Heinrich Ignaz Franz Biber: Passacaglia für Violine solo g-moll (aus den Rosenkranz-Sonaten)
Johann Sebastian Bach: Sonate für Violine und Cembalo G-Dur BWV 1019

Johann Sebastian Bachs Sonaten für Violine und obligates Cembalo stehen bis heute zu Unrecht etwas im Schatten seiner berühmten Solowerke – dabei beschäftigte sich der Komponist zeit seines Lebens immer wieder mit diesen sechs Werken, in denen er beide Instrumente erstmals als gleichwertige Partner nebeneinander stellte. „Das sind keine Paradestücke wie die Partiten und Solosonaten“, sagt Isabelle Faust. „Die Geige muss hier mit dem Cembalo wirklich eins werden.“ Diese ideale musikalische Einheit hat sie mit ihrem langjährigen künstlerischen Partner Kristian Bezuidenhout zweifellos gefunden. Im Pierre Boulez Saal präsentiert das Duo Bachs Sonaten an zwei Abenden im Dialog mit Werken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen.

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© Volker Kreidle
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Pierre Boulez Saal

Der Pierre Boulez Saal hat ein unverwechselbares architektonisches Profil. Er repräsentiert den Geist der Barenboim-Said Akademie und bereichert das Musikleben Berlins mit einem hochkarätigen Saisonprogramm mit bis zu 100 Kammermusikkonzerten pro Jahr.

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Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Orchester Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Orchester Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzerthaus Pierre Boulez Saal Berlin Berlin, Französische Straße 33 D
Konzerte / Konzerthaus Elbphilharmonie Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Konzerte / Konzert Hochschule Luzern
Bereich Musik
Luzern-Kriens, Arsenalstrasse 28a
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 89
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Chor Bolschoi Don Kosaken
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Konzerte / Neue Musik œnm . œsterreichisches ensemble fuer neue musik Salzburg
Konzerte / Neue Musik ensemble XXI. jahrhundert​
Konzerte / Orchester Zafraan Ensemble Berlin Konzerte verschiedene Städte
Konzerte / Konzert Augsburger Philharmoniker
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Konzerte / Konzert Collegium Musicum
Pommersfelden
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Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Ereignisse / Festspiele Wiener Festwochen 16.5. bis 22.6.2025
Ereignisse / Festival Lucerne Festival Luzern, Hirschmattstr. 13
Ereignisse / Festspiele Salzburger Pfingstfestspiele 22. bis 25.5.2026
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Ereignisse / Festival Brühler Schlosskonzerte 1.5. bis 26.7.2026
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Ereignisse / Festival Schumannfest Düsseldorf 6. bis 26.6.2026
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest Hamburg 1.5. bis 3.6.2026
Ereignisse / Festival Jazztage Dresden Saisonkonzerte
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Ereignisse / Festival Hohenloher Kultursommer 6.6. bis 27.9.2026
Ereignisse / Festspiele Händel-Festspiele Halle 5. bis 14.6.2026
Ereignisse / Festival Choriner Musiksommer 20.6. bis 30.8.2026
Ereignisse / Festival Brahms-Festival Lübeck 2. bis 10.5.2026
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Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee Jubiläum 2026
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 16. bis 26.9.2026
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