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Aalto-Theater

Das von dem finnischen Architekten Alvar Aalto entworfene Aalto-Theater mit seinen 1.125 Plätzen beheimatet nicht nur das Aalto-Musiktheater, das Aalto Ballett Essen und die Essener Philharmoniker, es ist auch eine architektonische Sehenswürdigkeit. Alvar Aalto, der wie Gropius, Mies van der Rohe oder Le Corbusier zu den bedeutendsten Repräsentant*innen der Architektur im 20. Jahrhundert zählt, hat hier sein Konzept der „Humanen Architektur“ – deren oberstes Ziel das Wohlbefinden der Menschen innerhalb der Gebäude ist – konsequent vom Grundriss bis zum Portal verwirklicht. Von der FAZ als "vielleicht schönster deutscher Theaterbau nach 1945" bezeichnet, vereint das Haus vollkommene Ästhetik mit hohem Nutzwert.

Kontakt

Aalto-Theater
Opernplatz 10
D-45128 Essen

Telefon: +49 201 81 22 -200
Fax: tickets@theater-essen.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Aalto-Theater

Tanz

Relations

Tanz-Triptychon von Jiří Kylián und Johan Inger

Premiere: 18.4.2026

Musik von Benjamin Britten, Dirk Haubrich nach Wolfgang Amadeus Mozart, Arvo Pärt, Maurice Ravel

Einen dreiteiligen Tanzabend mit Weltklasse-Choreografien verspricht die zweite Premiere der Spielzeit des Aalto Ballett Essen. In „Relations“ treffen zwei Stücke des tschechischen Star-Choreografen Jiří Kylián auf eine Choreografie des renommierten Schweden Johan Inger. Beide Choreografen, die zu den wichtigsten der Gegenwart gehören, sind mit dem Aalto Ballett Essen eng verbunden: Kylián präsentierte in Essen u. a. seinen gefeierten Abend „Archipel“, Inger begeisterte in der Spielzeit 2024/2025 mit „Carmen“ das Essener Publikum. Die Stücke des Triptychons setzen sich auf unterschiedliche Art und Weise mit Beziehungen auseinander – Beziehungen emotionaler, zwischenmenschlicher, mentaler, körperlicher oder philosophischer Art.

Der erste Teil des Abends, Kyliáns zeitlose Choreografie „Forgotten Land“ (1981) zu Benjamin Brittens eindringlicher „Sinfonia da requiem“, thematisiert auf abstrakte Weise die Beziehung zwischen Mensch und Natur, setzt sich mit geografischen wie auch menschlichen Metamorphosen auseinander.

Kyliáns „Sleepless“ (2004) zur sphärischen und zugleich kraftvollen Komposition von Dirk Haubrich, basierend auf Wolfgang Amadeus Mozarts „Adagio“ für Glasharmonika und Quartett, untersucht die Beziehung zwischen Wachen und Schlafen, die Dimensionen des Unterbewusstseins ans Licht bringt.

Ingers „Walking Mad“ (2001) zu Ravels weltberühmtem „Boléro“ sowie Arvo Pärts puristischer Klavierkomposition „Für Alina“ spürt Beziehungen zwischen Menschen in verschiedenen Formen und Situationen nach. Der Tanz entführt hier auf eine Reise in unser Innerstes, trifft auf Sehnsüchte und Ängste, aber auch die Leichtigkeit des Seins.

„Relations“ ist ein zeitgenössisches Tanz-Triptychon der besonderen Art: Es verbindet klassische mit moderner Tanzsprache und innovativen Balletttechniken, die die Vielseitigkeit der Compagnie am Aalto-Theater herausstellen. „Relations“ ist mal mitreißend und laut, mal still und zerbrechlich. Der Abend lädt ein zum Erleben und Spüren von Beziehungen – zu anderen, zu uns selbst, zum Tanz.

Dramaturgie: Patricia Knebel

Forgotten Land
Choreografie: Jiří Kylián
Bühne und Kostüme: John F. Macfarlane
Licht: Hans-Joachim Haas/Kees Tjebbes

Sleepless
Choreografie / Bühne: Jiří Kylián
Kostüme: Joke Visser
Licht: Kees Tjebbes

Walking Mad
Choreografie / Bühne und Kostüme: Johan Inger
Licht: Erik Berglund

Altersempfehlung: Empfohlen ab 14 Jahren

Hinweise: Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

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Bewertungen & Berichte Relations

Familientheater

Die verzauberte Stadt

Familienoper von Samuel Penderbayne

Uraufführung: 31.5.2026

nach dem gleichnamigen Roman von Edith Nesbit
Libretto von Susanne Lütje und Anne X. Weber
Eine Kooperation des Aalto Musiktheaters, des Theater Bonn, der Deutschen Oper am Rhein gGmbH und des Theater Dortmund im Rahmen von „Junge Opern Rhein-Ruhr“

Seit seine Mutter einen neuen Partner an ihrer Seite hat, scheint Philipp abgeschrieben. Er fühlt sich alleingelassen und ist außerdem genervt von seiner Stiefschwester Lucy. Um sich abzulenken, baut er aus Spielsachen, Büchern, Vasen, Kerzenständern und all seiner Wut, Verzweiflung und Sehnsucht eine Stadt. Eines Nachts verwandeln sich die Gegenstände in eine reale, lebendige Stadt – und Philipp ist plötzlich mittendrin!
Doch er ist nicht der einzige Neuankömmling: Lucy ist ihm heimlich in die Stadt gefolgt, und nun halten die Königin und die Bewohner*innen die beiden Fremden für den gefürchteten Zerstörer und den langersehnten Retter, deren Ankunft eine alte Prophezeiung vorhersagt. Aber stimmt das? Und wer von den beiden ist dann wer? Auf Lucy und Philipp warten drei Aufgaben, die sie bewältigen müssen, um die verzauberte Stadt vor dem gefährlichen Drachen, plündernden Piraten und schließlich auch dem wahren Zerstörer zu retten …

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Edith Nesbit (1858-1924), die über 40 Werke für junge Leser*innen verfasste und zu den bedeutendsten Kinderbuchautorinnen Englands gehört, erzählt „Die verzauberte Stadt“ eine Geschichte über die Kraft der Fantasie. Im Rahmen der Kooperation Junge Opern Rhein-Ruhr gelangt mit der Uraufführung am Aalto-Theater erstmals eine Opernadaption des Abenteuerromans auf die Bühne und verzaubert generationenübergreifend das Publikum ab acht Jahren. Aus der Geschichte über Mut und Fantasie, über Freundschaft und Erwachsenwerden schafft der australische Komponist Samuel Penderbayne eine magische Familienoper, deren Musik Genregrenzen überwindet und mal Musicalklänge, mal klassische Oper verspricht. Regisseurin Louisa Proske entführt mithilfe einer detailreichen Zeichentrickästhetik sowie filmischer Mittel in die verzauberte Stadt und setzt der Fantasie von Jung und Alt keine Grenzen.

Musikalische Leitung: Wolfram-Maria Märtig
Inszenierung: Louisa Proske
Bühne und Kostüme: Momme Hinrichs
Video: Judith Selenko
Choreinstudierung: Patrick Jaskolka
Dramaturgie: Laura Bruckner/Elena Wachendorf

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Altersempfehlung
Empfohlen ab 8 Jahren

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Bewertungen & Berichte Die verzauberte Stadt

Ballett

Ptah VI

Junge Choreograf*innen

Premiere: 25.6.2026

Choreografien von Davit Bassénz, Kieren Bofinger, Samantha Grammer, Dale Rhodes, Yanelis Rodriguez, Julia Schalitz, Harry Simmons, Mariya Tyurina, Igor Volkovskyy

„Ptah“ ist der Name des ägyptischen Gottes der Schöpfung. Unter seiner Schirmherrschaft steht auch die mittlerweile sechste Ausgabe der Reihe „Junge Choreograf*innen“. Dieser Tanzabend bietet Mitgliedern der Compagnie die Chance, eigene Kreationen auf die Bühne zu bringen. Basierend auf einer Idee von Marek Tůma, wurde das innovative Format in der Spielzeit 2008/2009 unter dem früheren Intendanten des Aalto Ballett Essen Ben Van Cauwenbergh ins Leben gerufen. Nun setzen seine Nachfolger Armen Hakobyan und Marek Tůma die erfolgreiche Reihe fort und machen sich damit die Förderung junger Talente zur Aufgabe. Mit „Ptah“ soll den Tänzer*innen der Essener Compagnie eine mögliche berufliche Perspektive für die Zeit nach ihrer aktiven Laufbahn aufgezeigt und choreografischen Nachwuchstalenten eine Plattform zur Entwicklung eigener Stile geboten werden. Es erwartet die Zuschauer*innen ein aufregend junger, unkonventioneller und zukunftsträchtiger Abend in der intimen Atmosphäre des Grillo-Theaters!

Empfohlen ab 12 Jahren

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Bewertungen & Berichte Ptah VI

© Alvise Predieri
Oper

La fanciulla del West

(Das Mädchen aus dem Goldenen Westen)
Oper in drei Akten von Giacomo Puccini

Libretto von Guelfo Civinini und Carlo Zangarini

„Wildwestoper“ mit farbenreicher Musik und Hollywood-Charme

Goldfieber trifft auf Liebesintrige: Im Saloon „Polka“ versammeln sich die Goldgräber und Minnie ist, neben dem Gold, ihr größter Schatz. Als Dick Johnson in ihrem Leben auftaucht, verliebt sie sich sofort in ihn, ohne seine Identität zu kennen: Es handelt sich um den Dieb Ramerrez, der mit seiner Bande das von Minnie bewachte Gold rauben will. Trotzdem ist sie bereit, Johnson bei Gefahr zu beschützen. Ihre Zuneigung weckt die Eifersucht des Sheriffs Rance, der auch um Minnie wirbt. In einem Pokerspiel soll das Schicksal Johnsons entschieden werden …

Nach Vollendung seiner „Butterfly“ war Puccini auf der Suche nach „etwas Neuem, Bewegendem und nie Gesehenem“. Mit „Fanciulla“, deren Geschichte auf den Höhepunkt des Goldrausches in Kalifornien der 1850er Jahre zurückgeht, gelang es ihm tatsächlich etwas Neues zu kreieren: die allererste „Wildwestoper“ der Musikgeschichte, in der amerikanische Idiome, Ragtime und Jazz mit der unverwechselbaren Musiksprache Puccinis kombiniert werden. „‚La fanciulla del West‘ ist mir von allen Opern am besten gelungen“, schrieb er über seine dreiaktige Oper, die 1910 in der Metropolitan Opera ihre glänzende Premiere feierte. Und obwohl „Fanciulla“ die Popularität etwa einer „Tosca“ oder „Bohème“ nie erreichte, ist sie angesichts ihrer einzigartigen, filmischen Ästhetik jenseits der Wildwest-Romantik einer Entdeckung wert. Gerade auf diesen filmischen Aspekt fokussiert sich das Regieteam um Dirk Schmeding, dessen fantasievolle Regiehandschrift sich in seinen Arbeiten unter anderem in der Oper Frankfurt, der Staatsoper Hannover, dem Staatstheater am Gärtnerplatz, dem Luzerner Theater und nun erstmals im Aalto-Theater erkennen lässt.


Musikalische Leitung
Andrea Sanguineti/Tommaso Turchetta
Inszenierung: Dirk Schmeding
Bühne: Ralf Käselau
Kostüme: Julia Rösler
Video: Johannes Kulz
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Dramaturgie: Savina Kationi

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Empfohlen ab 12 Jahren
Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

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Oper

Parsifal

Richard Wagner

Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen von Richard Wagner
Dichtung vom Komponisten

Wagners „opus magnum“ über Versuchung, Verführung, Religion und Erlösung

Auf der Burg Monsalvat schützen Ritter den heiligen Gral. König Amfortas leidet an einer unheilbaren Wunde, zugefügt mit dem heiligen Speer durch den von der Gralsgemeinschaft verwiesenen Klingsor. Gurnemanz weiß, was Amfortas Gesundheit bringen würde: ein reiner Tor, der durch das Fühlen von Mitleid wissend wird. Ein Unbekannter – von dem man hofft, er sei der Erlöser – erscheint.

Durch Kundry erkennt Parsifal, dass er Amfortas erlösen und neuer Herrscher der Gemeinschaft werden muss. Er macht sich auf eine Odyssee zu den Gralsrittern, die seine Rückkehr bereits sehnlichst erwarten. Der als Bühnenweihfestspiel bezeichnete „Parsifal“ ist Richard Wagners letztes Musikdrama. Der Komponist behandelt darin die Themen Versuchung, Verführung, Religion und Erlösung. Die kompositorische Übersetzung dieser mündete in ein musikalisches Epos, das durch seinen auratischen und übersinnlichen Klang besticht und mit seinem sich über weite melodische Bögen erstreckenden Fluss eine Kraft entfaltet, die Wagner als „entrückende Wirkung aufs Gemüt“ beschrieb. „Parsifal“ war zum Zeitpunkt seiner Uraufführung 1882 „Zukunftsmusik“, mit der der Komponist die Grenzen der Dur-Moll-Tonalität auslotete, den Orchesterklang reformierte und spektakulärerhabene Verwandlungsmusiken schuf, die die Konzepte von Raum und Zeit verschwimmen lassen. Wagners „opus magnum“ nimmt sich der renommierte Regisseur Roland Schwab an, der 2022 bei den Bayreuther Festspielen seine umjubelte Inszenierung von „Tristan und Isolde“ präsentierte. Für die musikalische Interpretation zeichnet Generalmusikdirektor Andrea Sanguineti verantwortlich, der sich nach „Tannhäuser“, „Der fliegende Holländer“ und „Tristan und Isolde“ diesem Großwerk widmet.

Musikalische Leitung: Erik Nielsen
Inszenierung: Roland Schwab
Bühne: Piero Vinciguerra
Kostüme: Gabriele Rupprecht
Video: Ruth Stofer
Choreinstudierung: Klaas-Jan de Groot
Kinderchoreinstudierung: Patrick Jaskolka
Dramaturgie: Patricia Knebel

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

ca. 5 Stunden 20 Minuten, zwei Pausen

Empfohlen ab 16 Jahren

Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

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Oper

Die Fritjof-Saga

Oper in drei Akten von Elfrida Andrée
Libretto von Selma Lagerlöf nach dem Versepos von Esaias Tegnér

Liebe, Kampf und Magie: Wikinger-Legende erstmals auf der Opernbühne

Ingeborg und Fritjof lieben einander, doch Ingeborgs Bruder, König Helge, ist gegen die Verbindung zwischen Prinzessin und Wikinger. Stattdessen verspricht Helge dem feindlichen König Ring Ingeborgs Hand. Guatemi, Helges Königin, verrät, dass Ingeborg noch immer den ins Exil geschickten Fritjof liebt. Dennoch nimmt Ring Ingeborg zur Frau. Als Fritjof Ingeborg bei seiner Rückkehr nicht antrifft, eskaliert die Situation zwischen Helge und Fritjof, große Zerstörung ist die Folge. Ingeborg kommt aus Sehnsucht in ihre inzwischen verwüstete Heimat und wird von Fritjof erwartet, der mit ihr fliehen will. Doch Ingeborg entscheidet sich gegen Fritjof und für Ring. Bei einem Fest des Königs kommt es zu einem Aufeinandertreffen von Ring, Ingeborg, Fritjof und Guatemi. Doch die potenziell gefährliche Situation endet nicht mit Gewalt, sondern mit weisen, hoffnungsvollen Entscheidungen.

Liebe, Kampf und Magie: „Die Fritjof-Saga“ hat alles, was eine gute Geschichte braucht. Daher hat die Komponistin Elfrida Andrée diese altnordische Sage in ihrer einzigen Oper vertont. Das Libretto stammt von der schwedischen Autorin Selma Lagerlöf („Nils Holgersson“). Andrée und Lagerlöf hatten sich 1894 mit „Fritjof-Saga“ beim Wettbewerb zur Eröffnung des neuen königlichen Opernhauses in Stockholm beworben, zu einer Aufführung kam es jedoch nicht. Am Aalto Musiktheater erlebt die Oper der ersten Domorganistin Skandinaviens nun ihre szenische Uraufführung. Das künstlerische Team rund um die Regisseurin Anika Rutkofsky, Preisträgerin des prestigeträchtigen „Ring Award“, schärft mit seiner Inszenierung die ungewöhnliche, weibliche Erzählweise einer archaischen Wikingergeschichte, die mutige Frauenfiguren und erstaunlich moderne Perspektiven in sich trägt. Die Wiederentdeckung erklingt in Essen unter der musikalischen Leitung des 1. Kapellmeisters Wolfram-Maria Märtig in einer eigens für diese Produktion erstellten deutschsprachigen Fassung. Die Komposition verrät die Handschrift einer erfahrenen Musikerin und Opernkennerin, die facettenreich alle Instrumente des Orchesters nach romantischer Tradition zur Geltung bringt. Mit Wagner und Grieg teilt sie die differenzierte Ausmalung von Natur und menschlichen Konflikten durch farbenreich-opulente Orchesterklänge, genauso enthält die Musik Lieder und Tänze, die wie bei Weber, Verdi oder Bizet feinfühlig individuellen und kollektiven Emotionen nachspüren.

Musikalische Leitung: Wolfram-Maria Märtig
Inszenierung: Anika Rutkofsky
Bühne: Frank Philipp Schlößmann
Kostüme: Bente Rolandsdotter
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Dramaturgie: Patricia Knebel

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

ca. 2 Stunden, 45 Minuten, eine Pause

Empfohlen ab 12 Jahren

Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

Unter der Schirmherrschaft der Botschafterin Schwedens in der Bundesrepublik Deutschland Frau Veronika Wand-Danielsson

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© Björn Hickmann
Operette

Candide

Eine komische Operette in zwei Akten von Leonard Bernstein
Konzertante Fassung

Songtexte von Richard Wilbur mit zusätzlichen Songtexten von Stephen Sondheim, John LaTouche, Dorothy Parker, Lilian Hellman und Leonard Bernstein
Erzähltext von Loriot, adaptiert von der Satire Voltaires und dem Buch von Hugh Wheeler
Orchestrationen von Leonard Bernstein und Hershy Kay
Musical Continuity und ergänzende Orchestrationen von John Mauceri

Die Welt ist verrückt – aber sie klingt so schön!

Wir leben in der besten aller möglichen Welten – in diesem Glauben wächst der junge Candide am Hof des Barons im beschaulichen Westfalen auf. Ein unschuldiger Kuss mit Kunigunde, der Tochter des Barons, aber sorgt dafür, dass Candides sorgenfreies Leben ein abruptes Ende findet: Aus dem Schloss geworfen, begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise um die Welt, die ihn von einer Katastrophe in die nächste stürzt.
Unterwegs zwischen Lissabon und Venedig, Eldorado und Buenos Aires erlebt Candide Krieg und Fanatismus, Naturkatastrophen und Seuchen und entkommt mehrmals selbst nur knapp dem Tod. Kann dies wirklich die beste aller möglichen Welten sein?

Als charmanter Erzähler führt der promovierte Musikwissenschaftler und Entertainer Götz Alsmann mit dem feinsinnigen Witz Loriots durch die skurrile Geschichte. „Candide“ – die wohl beste aller möglichen Verbindungen aus Voltaire, Bernstein und Loriot an einem Abend voller Esprit und musikalischer Brillanz!

Im Jahr 1759 stellte der französische Philosoph Voltaire der Behauptung seines deutschen Kollegen Gottfried Wilhelm Leibniz, wir lebten in der besten aller möglichen Welten, seine satirische Novelle „Candide ou l’optimisme“ gegenüber, eine absurd-schräge Geschichte über die Verrücktheit der Welt. 200 Jahre später schuf Leonard Bernstein aus dem philosophischen Märchen ein Glanzstück des modernen Unterhaltungstheaters, das den Spagat zwischen Oper, Operette und Musical mit Humor und Hintersinn bravourös meistert.
Bernsteins geniale Partitur, die mit viel Augenzwinkern und als Hommage an die europäische Musikgeschichte daherkommt, wird in dieser konzertanten Aufführung ergänzt durch die launigen Zwischentexte des legendären Humoristen Loriot.

Musikalische Leitung: Wolfram-Maria Märtig
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Dramaturgie: Elena Wachendorf

In deutscher und englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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© Martin Kaufhold
Oper

Der Freischütz

Romantische Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber

Libretto von Friedrich Kind

Carl Maria von Webers berühmteste Oper zum 200. Todestag des Komponisten

Ein einziger Probeschuss entscheidet über Max’ Zukunft. Trifft er, so darf er Agathe zur Frau nehmen und erbt die Erbförsterei. Verfehlt er sein Ziel, verliert er alles. Es ist ein Leichtes für Kaspar, ihn in einen Pakt mit dem Teufel zu verwickeln …

Carl Maria von Webers „Freischütz“ (1821) stärkte den Wunsch der Deutschen nach kultureller Identität und kann bis heute als heimliche Nationaloper gelten. Weber und sein Librettist Friedrich Kind verlegten die Handlung in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg, in der die Menschen durch brutale Machtkämpfe traumatisiert waren. Doch was verbirgt sich hinter einer Gesellschaft, in der die Erinnerung an den Krieg das Denken und Handeln bestimmt? Was sind das für Menschen, die in längst überholten Ritualen Halt suchen und dabei die Grenzen zwischen Realität und Surrealität nicht mehr erkennen? Diesen Fragen spürt Regisseurin Tatjana Gürbaca in ihrer Inszenierung nach.

2026 markiert den 200. Todestag Carl Maria von Webers. Mit der Aufführung seiner wohl bekanntesten Oper ehrt das Aalto Musiktheater diesen großartigen Künstler.

Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti
Inszenierung: Tatjana Gürbaca
Bühne und Licht: Klaus Grünberg
Kostüme: Silke Willrett
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Dramaturgie: Svenja Gottsmann

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause
Altersempfehlung: Empfohlen ab 14 Jahren

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Ballett

Carmen

Ballett in zwei Akten von Johan Inger
Musik von Georges Bizet, Rodion Schtschedrin, Marc Álvarez

Der schwedische Star-Choreograf Johan Inger erzählt in packenden Bildern die Liebestragödie um Carmen.

Carmen, von allen Seiten umschwärmt und begehrt, trifft auf den Soldaten Don José, der ihren Verführungskünsten verfällt und sich rettungslos in sie verliebt. Seine Liebe aber engt sie ein und so gibt sie sich dem nächsten Abenteuer hin, während Josés Eifersucht wächst und unausweichlich ins Verderben führt …

Die Geschichte Carmens, der Titelheldin von Bizets unsterblicher Oper, fasziniert seit Jahrzehnten. Die Fragen, die der Stoff aufwirft, sind vielfältig und bis heute inspiriert die fatale Dreiecksgeschichte Kunstschaffende jeder Gattung. Nach Ben Van Cauwenberghs packender neoklassischer Interpretation erzählt die Compagnie des Aalto Ballett Essen den Mythos der vermeintlichen „femme fatale“ nun in der eindringlichen Choreografie Johan Ingers mit Mitteln des modernen Balletts neu. Der schwedische Star-Choreograf rückt Don José sowie dessen Liebeskummer und krankhafte Obsession für die selbstbestimmte Carmen ins Zentrum des Abends. Erzählt wird die tragische Geschichte von Eifersucht und Mord aus einer ungewöhnlichen Perspektive: Ein Kind wird unfreiwillig Zeuge und schildert das tödliche Geschehen durch seinen unschuldigen Blick.

2015 feierte Ingers Interpretation mit der Compañía Nacional de Danza in Madrid ihre Uraufführung, ein Jahr später erhielt der Choreograf den renommierten Prix Benois de la Danse für den Abend, der auch musikalisch neue Perspektiven eröffnet: Der Komponist Rodion Schtschedrin nahm 1967 Modernisierungen an Bizets weltbekannten Melodien vor und verarbeitete sie zu seiner beliebten „Carmen-Suite“. Ergänzt werden diese beiden Carmen- Klassiker durch Neukompositionen des Spaniers Marc Álvarez, der mit einer emotionalen Klangsprache in das Innere der Figuren blickt und ein eindrückliches Psychogramm zeichnet.

Mit: Compagnie des Aalto Ballett Essen, Essener Philharmoniker

Musikalische Leitung: Tommaso Turchetta
Choreografie: Johan Inger
Bühne: Curt Wilmer/Leticia Gañán Calvo
Kostüme: David Delfín
Licht: Tom Visser
Dramaturgie: Gregor Acuña-Pohl/Laura Bruckner

1 Stunde, 50 Minuten inkl. einer Pause

Empfohlen ab 16 Jahren
Hinweise: In der Inszenierung kommt es zum Einsatz von Schusswaffen und damit verbundenen Schussgeräuschen.

Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

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© Bettina Stöß
Tanz

Tanzhommage an Queen

Tanzstück von Ben Van Cauwenbergh
Musik von Queen

Erleben Sie Hits wie „We Will Rock You“, „Don’t Stop Me Now“ und „Bohemian Rhapsody“ mit Augen und Ohren neu!

Ben Van Cauwenberghs Tanzstück ist Ausdruck der Verehrung für eine der erfolgreichsten und innovativsten Rockbands aller Zeiten. Mit der 1970 gegründeten Gruppe „Queen“ erschufen der Gitarrist Brian May, der Bassist John Deacon, der Schlagzeuger Roger Taylor und der charismatische Sänger Freddie Mercury einen besonderen, mit klassischen Elementen angereicherten, unverwechselbaren Sound. Die vielfältigen Stimmungen ihrer Songs reichen von lyrischen Liebesballaden über grotesk-ironische Rocknummern bis hin zu ekstatischen Hymnen. Ihre Platten sind von einer beeindruckenden und progressiven Polystilistik gekennzeichnet und ihre fulminanten, extrovertierten Bühnenshows eine Sensation. Wuchtige Riffs, kraftvolle Rock’n’Roll- und Funkrhythmen, neuartige Synthesizerklänge, eingängige Melodien und die virile, breit angelegte Stimme des Leadsängers Mercury ziehen das Publikum bis heute in den Bann. Als getanzte Hommage vermittelt Van Cauwenberghs Stück die verschiedenen Facetten und Charaktere dieser Musik: „Meine Bewegungen basieren auf den klassischen Elementen des Tanzes. Das Publikum wird aber hier vergeblich eine ,kritische Auseinandersetzung‘ zwischen ,Tradition und Moderne‘ oder ,Disziplin des klassischen Balletts und Freiheit der Rockmusik‘ suchen. Ich schließe mich gerne der Aussage des genialen Freddie Mercury an, der nichts weiter wollte, als sein Publikum auf höchstem Niveau zu unterhalten.“ In der „Tanzhommage an Queen“ kann man Hits wie „We Will Rock You“, „Don’t Stop Me Now“ und „Bohemian Rhapsody“ mit Augen und Ohren neu erleben.

Choreografie und Kostüme: Ben Van Cauwenbergh
Bühne: Dmitrij Simkin
Dramaturgie: Ina Wragge

Empfohlen ab 10 Jahren

Dauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause

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© Saad Hamza
Oper

La traviata

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave

Eine tragische Liebe am Abgrund des Todes

Der Titel, der moralisierend „die vom rechten Wege Abgekommene“ meint, ersetzte den eigentlich vorgesehenen Titel „Amore e morte“, also „Liebe und Tod“; in Frankreich wurde die Oper zunächst als „Violetta“ heimisch. Es ist das einzige Werk, in dem sich Verdi einem Stoff aus der unmittelbaren Vergangenheit zuwendet. Statt eine Königin in die Tragödie zu stürzen, lässt er das Publikum mit einer Kurtisane leiden, statt Mordlust und Rache bahnt die damals unheilbare Tuberkulose dem Tod den Weg. Mit dieser Handlung ebenso wie mit der fast schon filmischen Dramaturgie schuf Verdi hier ein weit über seine Zeit hinausweisendes Bühnenstück, das mit seiner fesselnden Musik zu den beliebtesten Opern überhaupt gehört. In seiner erfolgreichen Produktion findet Regisseur Josef Ernst Köpplinger intime Bilder für die Geschichte um Violetta Valéry – eine Geschichte über Liebe, Leid und Leidenschaft.

Musikalische Leitung: Tommaso Turchetta/Andrea Sanguineti
Inszenierung: Josef Ernst Köpplinger
Bühne: Johannes Leiacker
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Dramaturgie: Nils Szczepanski/Savina Kationi

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Dauer: Ca. 2 Stunden, ohne Pause
Empfohlen ab 12 Jahren

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Kindertheater

Der Ring - Ein Fall für eine Stunde?

Eine musikalische Erzählung von Marie-Helen Joël nach Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen"

Herr von Wildmoser hat bei genauem Hinhören 34 im Ring genannte Personen ausfindig gemacht. Wie soll man da noch den Überblick behalten? Und glauben Sie ja nicht, dass Ihnen die Leitmotive eine große Hilfe sind. Diese „Erkennungsmelodien“ sollen es jedem von uns ermöglichen, nur anhand der Musik zu hören, wer gerade mit wem worüber spricht. Vergessen Sie’s! – Dieses hoch komplexe Musikgewirr ist eine Wissenschaft für sich. Aber das opernbegeisterte Duo wird Abhilfe schaffen: Während Freiherr Wieland von Wildmoser sich sicher ist, dass er als Kavallerietenor und Reparaturbariton die „Herzen der stolzesten Frau’n bricht“, stellt sich Sieglinde Vorkötter als Heldensoubrette und Requisit die Frage, „was der Siegesmund dafür kann, dass er so schön ist“. Bei ihrer musikalischen „Ring-Vorlesung“ werden die beiden begleitet vom Festspielorchester – alias Heribert Feckler, der sich am Ende nichts sehnlicher wünscht, als „einmal am Rhein zu sein“ – dort, wo alles begonnen hat. Sie erwartet eine musikalische Reise durch den Ring-Komplex mit Opernausschnitten, Texten, Bildern und… 30er-Jahre-Schlagern, die thematisch „auf dem Weg“ liegen.

ca. eine Stunde
Altersempfehlung: Empfohlen ab 12 Jahren

Terminvereinbarung: kulturvermittlung@tup-online.de

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© Thilo Beu
Oper

Otello

Dramma lirico in vier Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Arrigo Boito nach William Shakespeare

Packendes Eifersuchtsdrama zwischen Illusion und Wirklichkeit

Hat sie? Oder hat sie nicht? Nachdem Jago in Otellos Herz den Zweifel an der Treue seiner Frau Desdemona gesät hat, gibt es für den Kriegshelden keinen ruhigen Moment mehr. Als schließlich Desdemonas Taschentuch, kostbares Geschenk Otellos, nicht mehr aufgefunden wird, steht für ihn fest: Sie hat es Cassio überreicht! Otello sinnt auf Rache.

Manchmal genügt nur sehr wenig, um einen Menschen zu Fall zu bringen. So zielt Jago genau auf die Achillesferse seines Gegners und beschwört ein Eifersuchtsdrama herauf, das sich zunächst allein in Otellos Kopf abspielt, bevor sich schließlich die Gewalt auch in der Wirklichkeit Bahn bricht. Als Grundlage für seine vorletzte Oper wählte der Komponist Shakespeare, dessen Werke ihn sein Leben lang begeistert hatten. Aus der Kombination von melodischer Erfindungskraft und einem durch Jahrzehnte hindurch geschulten dramaturgischen Blick schuf Verdi einen Meilenstein der Operngeschichte.

Musikalische Leitung: Paolo Carignani
Inszenierung: Roland Schwab
Bühne: Piero Vinciguerra
Kostüme: Gabriele Rupprecht
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Dramaturgie: Christian Schröder

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause
Altersempfehlung: Empfohlen ab 14 Jahren

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Kindertheater

StadTräume

Ein Crossover-Abend mit Theaterprofis und jungen Bürger*innen
In Kooperation mit dem Unesco-Gymnasium

Wie sieht die Stadt unserer Träume aus? In welcher Stadt wollen wir leben? Was brauchen wir alles in einer Stadt, damit sie für uns lebenswert wird? Fragen, mit denen wir uns tagtäglich bewusst oder unbewusst auseinandersetzen.
Mit Beginn des Schuljahres 2025/2026 starten wir die Zusammenarbeit mit Schüler*innen des UNESCO-Gymnasiums Essen. In vielfältigen Workshops beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Themen zur Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit, konzipieren Bühnenbild-Elemente, erarbeiten Plots für das Bühnengeschehen und erstellen Texte für die Aufführung. Ziel des Projektes ist unter anderem die kreative Beschäftigung mit Musik und die aktive Beteiligung der Schüler*innen an der Vorstellung „StadTräume“. An zwei Abenden der Spielzeit hat das Publikum die Gelegenheit, sich von den Resultaten der kreativen Auseinandersetzung mit den Stadt-Räumen in einer Ausstellung im Foyer inspirieren zu lassen, um im Anschluss daran die musikalischen Stadt-Träume auf der Bühne des Aalto-Theaters zu erleben.


Die ältere Generation setzt auf Mobilität und Infrastruktur, der junge Mensch auf digitale Teilhabe und Gemeinschaft. Gelebter Klimaschutz und nachhaltige Stadtplanung gehören für uns alle längst zum Standard. Wir, als Kulturinstitution, stehen nun vor der Frage, wie wir einen Beitrag zur lebendigen Stadtplanung leisten können. Wie hört sich für uns ein Soundtrack zum urbanen Leben an? Gemeinsam mit Schüler*innen des UNESCO-Gymnasiums Essen gehen wir das Thema an. Wir schaffen kreative und kulturelle Freiräume, in denen wir diskutieren, urbane Kunstprojekte erstellen, Stadtklänge sammeln und eine „Oper der Stadt“ auf die Bühne bringen werden. Wie klingen Orte, an denen wir uns wohlfühlen? Was hat die Opernliteratur zu den aktuellen Themen, die uns unter den Nägeln brennen, zu bieten? Nostalgische Stadtklänge wie z.B. Pferdehufe auf Kopfsteinpflaster, Marktschreier und Drehorgelklänge vermischen sich mit dem Zischeln einer quietschenden U-Bahn, mit dem dröhnenden Geräusch von Presslufthammern und dem sirrenden Klang einer Fahrradklingel, eingebettet in Werke der Opernliteratur, begleitet von den Essener Philharmonikern und auf die Bühne gebracht mit Solist*innen des Aalto Musiktheater-Ensembles. Für Theaterprofis und junge Bürger*innen der Stadt Essen bieten diese MakerSpaces Möglichkeiten, sich auszudrücken und die Stadt der Utopie aktiv mitzugestalten.

Solisten: KS. Christina Clark, KS. Marie-Helen Joël, Mykhailo Kushlyk, KS. Rainer Maria Röhr, Karel Martin Ludvik, Andrei Nicoara, Albrecht Kludszuweit
Musikalische Leitung: Tommaso Turchetta
Konzeption und Regie: KS. Marie-Helen Joël

Empfohlen ab 12 Jahren

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Kindertheater

Petro­sinella, lass dein Haar herunter!

Ein Kinderstück von Heribert Feckler und
Marie-Helen Joël

Wer von euch kennt eigentlich Petrosinella? Dieses Märchenwesen, das genau wie Rapunzel kräftige lange Haare besitzt, an denen der Traummann den Turm hinaufklettern kann? Hexe Kleinlaut wollte eigentlich mit ihrem Zauberspruch nur die Petersilie in Omas Küche schneller wachsen lassen. Doch – klex und ex – ehe Petrosinella sich’s versieht, hat sie keine Haare mehr auf dem Kopf und der Prinz vor dem Turm macht ein dummes Gesicht.

Im Rahmen einer Kooperation ist Hexe Kleinlaut u. a. mit „Petrosinella, lass dein Haar herunter!“ auf dem Welterbe Zollverein zu erleben.

Gesang, Erzählung: KS. Marie-Helen Joël/Michael Haag/KS. Christina Clark

ca. 55 Minuten
Altersempfehlung: Empfohlen ab 3 Jahren

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Mitmach-Angebot

Open Classes

öffentliches Balletttraining

Spannende Einblicke für Tanzbegeisterte in die Probenarbeit der Ballettcompagnie mit der Gelegenheit, selbst am Balletttraining teilzunehmen.

An fünf Terminen öffnet das Aalto Ballett Essen die Türen zur Großen Probebühne und zum Ballettsaal, um Tanzbegeisterten spannende Einblicke in die Probenarbeit zu ermöglichen und Platz an der Ballettstange zu machen. Allen Anfänger*innen, Laientänzer* innen sowie Ballettschüler*innen ab 14 Jahren bieten wir mit den „Open Classes“ die Gelegenheit, eine Probe der Compagnie oder eine Gesprächsrunde mit Profis der Sparte Ballett zu besuchen und an einem anschließenden Balletttraining teilzunehmen – angeleitet von unseren fachkundigen Ballettmeister*innen oder Tänzer*innen.

Alle Teilnehmer*innen werden zu Mitwirkenden, wenn im Ballettsaal das Training mit Live-Klaviermusik beginnt. Für die Teilnahme sind erste Grundkenntnisse im klassischen Ballett erwünscht. Mitgebracht werden müssen Schläppchen oder Socken, bequeme Kleidung und eigene Getränke. Um eine angenehme Atmosphäre für alle Beteiligten der „Open Classes“ zu garantieren und Raum zum Ausprobieren zu geben, sind ausschließlich aktiv Teilnehmende zugelassen.

Treffpunkt: Bühneneingang Aalto-Theater

ca. 2 Stunden, 30 Minuten

ab 14 Jahren

Für die Teilnahme sind erste Grundkenntnisse im klassischen Ballett gewünscht.

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Führung

Öffentliche Theater­führung

Zweistündiger öffentlicher Rundgang mit Blick hinter die Kulissen

„Das höchste Ziel der Architektur ist die Erschaffung eines Paradieses“ – und so bescheinigte die Jury des Ideenwettbewerbs für den Bau eines neuen Opernhauses bereits im Jahr 1959 dem Entwurf Alvar Aaltos „große Originalität und Schönheit“. Eröffnet im Jahr 1988, vor über 30 Jahren, hat das Aalto-Theater bis heute nichts an seiner Faszination eingebüßt und sein Architekt gilt als einer der „international bedeutendsten Architekten einer organischen Moderne“.

Im Rahmen der zweistündigen Führung werden die Teilnehmer*innen nicht nur mit Aaltos „humaner Architektur“ vertraut gemacht, sondern erhalten ebenso einen exklusiven Blick hinter die Kulissen und werden in die Geheimnisse des Theateralltags eingeweiht. An Orten, die den Zuschauer*innen bei regulären Theaterbesuchen verborgen bleiben, wie den Werkstätten, der Probebühne oder dem Kulissenlager, können Sie sich auf zahlreiche Informationen und Anekdoten rund um die Geschehnisse eines Theaterabends freuen und erfahren, warum ein Aufzug benötigt wird, in dem sogar ein Lastkraftwagen Platz hat, was es mit dem Beruf der Inspizienz auf sich hat und wie ein Probenalltag am Aalto-Theater aussieht.

ca. 2 Stunden

Treffpunkt: Haupteingang des Aalto-Theaters

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Führung

Architektur­führungen

Lernen Sie Alvar Aaltos "humane Architektur" in 45 Minuten kennen!

„Die Architektur humaner zu gestalten bedeutet, bessere Architektur zu machen“, so der Schöpfer des Essener Musiktheaters, Alvar Aalto. An ausgewählten Sonntagen können interessierte Gäste in 45-minütigen Kurzführungen Aaltos „humane Architektur“ mit ihrer geschwungenen Fassade, ihrem lichtdurchfluteten Foyer sowie dem an antiken Vorbildern orientierten Zuschauerraum erleben.

Kurzentschlossene können Tickets auch vor Ort erwerben.

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Familienprogramm

Familien-Werkstatt

Für Kinder und Erwachsene

Doppelte Türgriffe als Einladung für Groß und Klein! Bereits an der Eingangstür zeigt unser Architekt Alvar Aalto, dass in diesem Theater jeder willkommen ist. Zunächst nehmen die Familien an einer Erlebnistour durch unser Haus teil. Der Blick hinter den blauen Vorhang eröffnet die Sicht auf 1.750 Quadratmeter Bühnenfläche und lädt zum Entdecken einiger wichtiger Abteilungen ein, die an einer Opern- oder Ballettproduktion beteiligt sind. Und dann heißt es für die Familien: Bühne frei! Gemeinsam wird eine Szene vorbereitet und einstudiert; dazu gehören auch Kostüme, Maske, Beleuchtung und Musik. Nicht nur hinter die Kulissen zu schauen, sondern sich aktiv mit dem Leben auf und hinter einer Bühne vertraut zu machen, ist in jedem Alter ein besonderes Erlebnis. Alle packen an, alle machen mit, gemeinsam machen wir Theater!

ca. drei Stunden

Für Kinder und Erwachsene, empfohlen ab 6 Jahren

In der Pause können mitgebrachte Speisen und Getränke verzehrt werden.

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Bewertungen & Berichte Familien-Werkstatt

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Aalto-Theater

Das von dem finnischen Architekten Alvar Aalto entworfene Aalto-Theater mit seinen 1.125 Plätzen beheimatet nicht nur das Aalto-Musiktheater, das Aalto Ballett Essen und die Essener Philharmoniker, es ist auch eine architektonische Sehenswürdigkeit. Alvar Aalto, der wie Gropius, Mies van der Rohe oder Le Corbusier zu den bedeutendsten Repräsentant*innen der Architektur im 20. Jahrhundert zählt, hat hier sein Konzept der „Humanen Architektur“ – deren oberstes Ziel das Wohlbefinden der Menschen innerhalb der Gebäude ist – konsequent vom Grundriss bis zum Portal verwirklicht. Von der FAZ als "vielleicht schönster deutscher Theaterbau nach 1945" bezeichnet, vereint das Haus vollkommene Ästhetik mit hohem Nutzwert.

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Bewertungen & Berichte Aalto-Theater

Aufführungen / Oper Aalto-Theater Essen Essen, Opernplatz 10
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Bochum Bochum, Hans-Schalla-Platz
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Aufführungen / Theater Theater Dortmund Dortmund, Theaterkarree 1 -3
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Ereignisse / Festival Mülheimer Theatertage 16.5. bis 6.6.2026
Ereignisse / Festival FIDENA Theaterfestival 13. bis 21.5.2026
Erlebnisse / Musical Chormusical
Judith
Mitsingen beim Chormusical
Aufführungen / Theater Theater im Depot Dortmund Dortmund, Immermannstr. 29
Aufführungen / Varieté Varieté et cetera Bochum Bochum, Herner Str. 299
Aufführungen / Theater Theater an der Ruhr Mülheim an der Ruhr, Akazienallee 61
Aufführungen / Theater Theater Duisburg Duisburg, Opernplatz
Aufführungen / Theater Ringlokschuppen Ruhr Mülheim an der Ruhr, Am Schloß Broich 38
Aufführungen / Theater Alte Synagoge Essen
Do 9.4.2026, 16:30 Uhr
Aufführungen / Theater Szene 10 e.V.
Sa 11.4.2026, 19:30 Uhr
Aufführungen / Theater Szene 10 e.V.
So 12.4.2026, 19:30 Uhr
Aufführungen / Theater Szene 10 e.V.
Do 16.4.2026, 19:30 Uhr
Aufführungen / Theater Alte Synagoge Essen
So 19.4.2026, 16:30 Uhr
Aufführungen / Theater Alte Synagoge Essen
So 19.4.2026, 16:30 Uhr
Aufführungen / Theater Szene 10 e.V.
Do 23.4.2026, 19:30 Uhr
Aufführungen / Theater Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel, Europaplatz 10
Aufführungen / Theater TheaterTotal Bochum, Hunscheidtstr. 154
Aufführungen / Theater Szene 10 - Bühne im Girardet Essen, Girardetstraße 10

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